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Bei der Polykondensation und der Polyaddition werden meist zwei verschiedene Molekülbausteine miteinander verknüpft, an deren Enden mindestens eine reaktionsfähige Atomgruppe sitzt. Die Anzahl dieser reaktionsfähigen Gruppen entscheidet über die Plastizität des Polymers. Bei zwei reaktionsfähigen Gruppen entstehen lineare Verknüpfungen, die als Thermoplaste bezeichnet werden. Liegen drei reaktionsfähige Gruppen vor, so entstehen maschenförmige Verknüpfungen, die als Duroplaste bezeichnet werden. Daraus ergibt sich auch die typische Einteilung polymerer Werkstoffe. [1]
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