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Die Polymerisation erfolgt in drei Stufen (Abbildung 2). Dazu werden gleich oder ähnlich aufgebaute Monomere miteinander verkettet, die sich aus Wasserstoffatomen und mindestens zwei Kohlenstoffatomen zusammensetzen. Die Monomere können mit anderen Molekülen gleicher Art kovalente Bindungen eingehen. Während der Startreaktion werden die Doppelbindungen der Monomere durch Initiatormoleküle, wie Ionen, Radikale oder Katalysatoren, aufgetrennt[1]. Die freiwerdenden Bindungsstellen können zur Kettenbildung genutzt werden, was auch als Wachstumsreaktion bezeichnet wird. Als Medium für die Reaktion können Wasser, Lösungsmittel, Suspensionen oder Emulsionen dienen. Der gewünschte Polymerisationsgrad stellt hierbei die mittlere Kettenlänge dar. Bei einer Polymerisation können gleiche oder verschiedene Monomere aneinander gekettet werden (Homopolymerisation oder Co-Polymerisation). Das Kettenwachstum wird schließlich durch eine Abbruchreaktion beendet [1].[2] Übliche Kunststoffe, die durch Polymerisation hergestellt werden, sind z. B. Polyethylen, Polypropylen, Polyvinylchlorid[3].
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